err-d.htm, updated: 20 OCT 2008
schulze elektronik gmbh



Fehlerursachen und Behebung


nextGeneration - Ladegeräte
und
LiPoCard2 - Ladegerät

September 2007:
Es sind einige Verbesserungen in der Software zur Erhöhung der Zuverlässigkeit der Geräte auch in Bezug auf Überlast-Situationen programmiert worden.
Darüberhinaus gibt es bei der nextGeneration Serie eine Erweiterung der Funktionalität (Einzelzellen-Spannungsanzeige).
Bitte halten Sie Ihre Geräte durch Firmwareupdates (Rubrik Download: C 3) auf dem neuesten Stand.


alpha-Empfänger-Serie mit Software Version 1 oder 2

Juli 2005:
Probleme in Verbindung mit MPX Car Sendern (mit Drehrad/Pistolengriff)

Das Problem tauchte bisher nur mit den oben genannten Sendern auf, d. h. bei Sendern mit weniger als 5 Kanälen und hoher Wiederholrate.
Es betrifft daher in der Praxis nur die Boots- oder Autofahrer, die im 40 MHz Band unterwegs sind.
Statt scharfzuschalten zeigt die LED im alpha-Empfänger den Blinkcode für "Sendefrequenz nicht innerhalb +- 1,5 kHz" (rote LED blinkt dauerhaft etwa zweimal pro Sekunde).
Falls Sie das prog-adapt-uni Kabel und den prog-adapt-alpha Adapter besitzen, können Sie das Problem durch ein Upgrade auf die neueste Firmware (aus dem Downloadverzeichnis) selbst beheben.

Probleme beim alpha-5.xx Zusatzkanal (5) mit einigen Servos bzw. Kreiseln

Die Ausganskanal-Tausch-Erkennung für Kanal 4 <--> Kanal 5 arbeitete beim Anschluß bestimmter Servotypen fehlerhaft.
Die Kanäle wurden auch ohne Jumper getauscht bzw. das an den Kanal 5 angeschlossene Servo wurde als Jumper erkannt und der Kanal abgeschaltet.
Ähnliche Effekte traten beim Anschluß von intelligenten Servos und/oder bei manchen Gyros auf.
Die Kanäle wurden dann fälschlich getauscht, wenn diese Geräte ihrerseits Impulse über die Impulsleitung an Programmier- bzw. Konfigurier-Tools senden.

Wir haben die Firmware verbessert und zum Download ins Internet gestellt.
Wenn Sie die erforderlichen Programmieradapter besitzen, können Sie sich selbst die alpha-Firmware auf den neuesten Stand bringen.

 


isl 6-Serie mit Firmware Version 8

Juli 2003:
Software Version 8.00 bis 8.04 kostenlos tauschen in --> V8.11...
... oder in die neueste Firmwareversion gegen geringen Aufpreis (21,55 EUR incl. 19% MwSt) <--

Nach der Einführung der V 8 mit der Möglichkeit Lithium-Ionen Firmware auch am Hauptladeausgang 1 zu laden, haben wir viele positive Rückmeldungen über die Leistungsfähigkeit der isl 6- Geräteserie erhalten, sind aber auch im Einzelfall darauf hingewiesen worden, daß die Wahl der falschen Akkutype oder eine zu hoch eingestellte Zellenzahl bei Lithiumakkus verheerende Folgen haben kann: Lithiumakkus können brennen - zumindest bei massiver Überladung.

Grund genug, das Lithiumbatterien-Ladeprogramm noch einmal auf Sicherheitsaspekte hin zu untersuchen, zu verbessern und zu erweitern.

1) Wir haben bewußt von vornherein auf eine automatische Zellenzahlerkennung und -einstellung verzichtet. Die Zellenzahl muß von Hand eingestellt werden. Nur Sie wissen genau, wieviel in Reihe geschaltete Zellen zu laden sind.
Genau das kann aber zu einem Sicherheitsproblem führen, wenn die Zellenzahl falsch eingestellt wird (z. B. 5 Zellen bei einem 4-zelligen Akku).

Ab der Version 8.05 dient eine im Hintergrund arbeitende Zellenzahlerkennung der Kontrolle der manuell eingegebenen Zellenzahl.
Das bedeutet, daß Sie zwar die Zellenzahl nach wie vor mit großer Sorgfalt einstellen müssen, Sie aber unter Umständen auf eine falsche Einstellung hingewiesen werden.
Je nach Ladezustand der Zellen ist die Spannungslage von einem Pack mit leeren Zellen identisch zu der Spannungslage eines Packs mit vollen Zellen und etwas geringerer Zellenzahl.
Die automatische Zellenzahlerkennung kann daher je nach Ladezustand der Zellen nicht immer richtige Ergebnisse liefern.
Daher erfolgt zum Zeitpunkt des Ansteckens der Zellen MANCHMAL GAR KEIN Hinweis auf eine falsche Zellenzahl oder das isl 6 gibt nur eine Warnmeldung (auf dem Display und dem Summer) aus, schaltet aber nicht ab.
In diesem Fall muß der Bediener die eingestellte Zellenzahl sofort prüfen.
Bei definitiv falsch eingestellter Zellenzahl wird das gesamte Gerät (d. h. auch der Akku 2 Ausgang) mit der Fehlermeldung auf dem Display und aktiviertem Summer abgeschaltet.
Hinweis: Dieses Feature haben wir nur für den Akku 1 Ladeausgang realisiert.

2) Wir haben weiterhin herausgefunden, daß in den Bleiakku- und Lithiumakku- Ladeprogrammen bei unsachgemäss eingestellter Lademengenbegrenzung der Ladestrom beim Erreichen des Grenzwertes NICHT VOLLSTÄNDIG abgeschaltet wird und auch keine Mengenabschaltung signalisiert wird. Ihr Akku könnte überladen werden.
(d. h. wenn für die tatsächlich zu ladende Akkukapazität die Lademengenbegrenzung zu niedrig eingestellt ist)

Dieses Problem tritt in den Firmwareversionen 8.00 bis einschliesslich 8.04 auf und ist ab der Version 8.05 behoben.
Alle Besitzer eines isl 6 Ladegerätes mit Firmwareversionen 8.00 - 8.04 sollten unbedingt beim Laden von Blei- oder Lithiumakkus die Lademengenbegrenzung auf "99999" stellen, d. h. die Begrenzung abschalten.
(Das Problem tritt beim Laden von Ni-Cd und Ni-MH Akkus nicht auf).

Da wir uns als Hersteller hochwertiger Produkte verstehen, wo auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit einen hohen Stellenwert einnimmt, lassen wir es am Service auch nicht fehlen.
Wir bieten wir ganz einfach Ihnen an, die Firmware V 8.00-8.04 kostenlos auf die Version 8.11 bzw. gegen einen geringen Aufpreis auf den neuesten Stand zu bringen.

Wenn die Firmware V8.00, 8.01, 8.02, 8.03 oder 8.04 in Ihrem isl 6 eingebaut ist, dann schicken Sie uns Ihr isl 6-Ladegerät als freigemachtes Paket zu.
Wir installieren die gewünschte Software und schicken Ihnen das isl 6 portofrei an Sie zurück.

Stellen Sie daher beim Laden von Blei- oder Lithiumakkus, solange Sie eine der oben genannten Firmwareversionen benutzen, unbedingt sicher, dass
a) die genaue Zellenzahl eingestellt ist und
b) die Lademengenbegrenzung auf "99999" steht.

 


future-serie

Juni 2002:
future-universal Serie beim Einsatz im Hubschrauber
Bei einigen Kunden haben future-u nach kürzester Betriebszeit (30 Sekunden bis mehrere Akkuladungen) den Motor während des Betriebes abgestellt.
Ein Starten des Motors durch "Gasknüppel auf Stopp" war nicht mehr möglich.
Nach dem Abziehen des Flugakkus und erneutem Anstecken war die übliche Power-On Melodie zu hören, nicht aber der Scharfschalte-Pieps.

Fazit: Der future ist prinzipiell in Ordnung, empfängt aber kein Empfängerimpuls mehr.

Die Vermutung, daß es sich um eine kalte Lötstelle am Eingangstransistor vor dem Optokoppler handelt, konnte nicht bestätigt werden, da die uns zur Reparatur eingesandten future alle einen defekten Eingangstransistor hatten.

Die begleitende Post und Email-Kontake ergab, daß ausschließlich future-u, die in Hubschraubern eingesetzt waren, betroffen sind.
Statische Entladungen, hervorgerufen durch den Heckriemen (ab einer bestimmten Umdrehungszahl), waren die Ursache.

Abhilfe: Sprühen Sie Ihren Heckriemen mit "Graphit 33" Spray von der Kontakt Chemie ein.
Dieses Spray macht einen leitfähigen Überzug über den Heckriemen und verhindert zuverlässig die Entstehung von Hochspannung.
Dieser Überzug muß etwa jede Betriebsstunde erneuert werden.
Sie schützen dadurch die gesamte Elektronik des Modells vor den schädlichen Folgen elektrostatischer Entladungen!
Alle anderen Maßnahmen (Metallzahnräder, Ableitbürsten, Riemen mit Stahleinlage ... ) bringen keinen Effekt.

Zukünftig werden wir einen "robusteren" Eingangstransistor in den future-u einbauen
(ab Produktionsdatum 07.02 auf dem Etikett), was Sie aber nicht davon abhalten sollte, die statischen Aufladungen am Entstehungsort zu verhindern.

Hier die wichtigsten Grundregeln für die Verkabelung im Heli:
1 Stellen Sie sicher, daß sich kein Kabel in der Nähe des Heckriemens befindet (größer 3 cm).
2 Fixieren Sie alle Kabel an der Außenseite des Heli-Chassis.
3 Die Kabel sollten außerdem nicht in der Nähe des Heckrohres verlegt werden.
4 Grundsätzlich muß der Heckriemen mit Graphit 33 leitfähig gemacht werden.
Untenstehend ein paar Einbaubeispiele - Klicken auf das Bild vergrößert die Darstellung

von links nach rechts: 2mal Logo10 mit BEC-System, 2mal Logo10 mit Optokoppler+Empfängerakku
Logo10beclinksseitig Logo10bec rechtsseitig Logo10opto linksseitig Logo10opto rechtsseitig



Dezember 2000:
future-Drehzahreglerserie für Hubschrauber jetzt mit veränderter Regelcharakteristik
Bei der bisherigen Software konnte im Einzelfall bei bestimmten Drehzahlen ein Heckpendeln auftreten.
Die Analyse ergab, daß die beiden Regelkreise (Kreisel und Drehzahlregelung) sich in diesen Fällen gegenseitig beeinflusst hatten.
Ab Version 5 (future-35...45H_) bzw. Version 7 (future-20He) ist dieser Effekt in den meisten Fällen vollständig verschwunden. Die Verstärkung des Kreisels (Gyro) kann höher eingestellt werden.
Der Effekt wurde jedoch nicht zu Lasten der exzellenten Regelsteifigkeit beseitigt.
Auch in Verbindung mit dem Actro können wir jetzt behaupten eine nahezu geniale Regelung zu haben.
Für die future-Ho und -He bieten wir einen Software-Upgradeservice zum Selbstkostenpreis an.

Anlaufprobleme kennt die future-Serie in der Regel nicht.
Diesbezügliche Probleme haben meist folgende Ursache:
* Lötzinn zwischen den Lamellen der Stecker -> fabrikneue Stecker anlöten
* Kolophonium (Flußmittel des Elektroniklots) unter den Lamellen der Stecker --> mit Spiritus oder Kontakt-WL reinigen.
* Zu lange Leitungen zwischen Akku und future -> auf zulässige Länge kürzen.
* Ausgeleierte Lamellen auf den Steckern -> fabrikneue Stecker anlöten; Lamellen dabei unbedingt kühlen!
* Steckverbinder mangelhafter Qualität, d. h. Oxidierte Buchsen (innen schwarz) oder verfärbte Goldschicht (grünlich, grau) -> Qualitätsstecker und Buchsen eines Markenherstellers benutzen, keine billige Fernost-Ware.
* Stecker z.B. mit Kupfer Beryllium Lamellen benutzen, keine Eisenlamellen.
* Im Besonderen können auch Wackelkontakte im Akku (Lötstelle gebrochen) zu Anlaufproblemen des Motors und/oder zur Zerstörung des future führen.


slim-serie

Mai 1999:
Leider ist uns bei der slim-serie vor/bis 1999 (slim-08e,-18be, -24be, -25be, -35be, -50be) ein Programmierfehler des Mikroprozessors unterlaufen.
Die Typen mit der Softwareversion kleiner als V9 beim slim-08
und kleiner als V40 bei den übrigen slims
enthalten einen Fehler, der sich folgendermaßen äußert:
Bei längerdauerndem Halbgasbetrieb erkennt der Mikroprozessor fälschlicherweise 'Unterspannung' und schaltet den Motor ab.
Da dieser Fehler sowohl von den Toleranzen der Bauteile und auch der verwendeten Sende- bzw. Empfangsanlage abhängt, haben wir den Fehler im Labor nicht entdeckt.

Wir bitten hiermit um Entschuldigung.
Selbstverständlich tauschen wir denjenigen Kunden, die diese Probeme mit den slims haben, den Mikroprozessor im slim kostenlos aus.

Die Versionsangabe finden Sie beim slim-08 auf den Prozessor geschrieben, bei den übrigen slims auf dem Typenschild neben der Datumsangabe.

Speziell bei Kunden mit älteren Robbe oder Futaba Empfängern kann es zu Problemen bei der Empfängerimpulserkennung kommen, da diese Empfänger zum Einen eine sehr hochohmige Impulsstufe besitzen, und zum Anderen die Impulse nur ca. 3,3 bzw. sogar nur 2,4 Volt hoch sind. Dadurch kann in seltenen Fällen der Empfängerimpuls nicht erkannt werden (immer dann, wenn die Schaltschwelle des Mikroprozessors nicht unter 2,5V, sondern höher liegt).
Natürlich können wir Ihnen auch hier helfen, wenn die Ursache zweifelsfrei feststeht. Hilfreich ist meist, wenn Sie uns Ihren Empfänger zur Überprüfung, d. h. zum Ausmessen der Impulse, mitschicken.

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